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Donnerstag, 13. April 2017

Schlafapnoe Syndrom: gesundheitliche Schäden und Therapiemöglichkeiten


Das Schlafapnoe-Syndrom

Viele Menschen leiden beim Schlafen unter dem Schlafapnoe-Syndrom. Dies führt zu einigen gesundheitlichen Schäden und sollte nicht unterschätzt werden. Wichtige Informationen zum Schlafapnoe haben wir für Sie zusammen geschrieben.

Wenn man versucht, die Luft anzuhalten und nicht einzuatmen, geht einem bereits nach wenigen Sekunden die Luft aus und wir atmen wieder tief durch. Jedoch trifft dieses Szenario auf viele Menschen zu, bei denen während des Schlafs für kurze Zeit unbewusst die Atmung aufhört. Diese Atemaussetzer dauern im schlimmsten Fall sogar mehrere Minuten an. Die Krankheit nennt man Schlafapnoe und kann sogar lebensgefährlich sein.

Schlafapnoe kann lebensgefährlich sein und muss behandelt werden

Falls Sie nachts schnarchen, sind Sie womöglich ebenfalls ein Kandidat, der unter Schlafapnoe leiden könnte. Daher sollten Sie in diesem Fall einen Arzt aufsuchen und diese Symptome professionell untersuchen lassen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie davon keine gesundheitlichen Schäden erleiden.

Gesundheitliche Schäden

Ein Mensch, dem über längere Zeit Sauerstoff fehlt, bekommt gesundheitlich massive Probleme. Beim Einatmen gelangt der Sauerstoff in das Blut und wird durch den ganzen Körper transportiert. Beim Ausatmen werden wiederum Schadstoffe entfernt. Falls es hierbei zu Komplikationen kommt, steigt das Kohlendioxid im Blut an und Organe wie Herz bzw. Gehirn können nicht mehr vernünftig arbeiten.

Ein Schlafapnoe-Kandidat wird während einer Nacht des Öfteren wach, weil der Körper Alarm schlägt und der Schlafende so wieder Luft holen kann. Dadurch wird der Schlaf immer wieder unterbrochen und der Schlafende leidet am nächsten Tag unter Müdigkeit, obwohl er eigentlich genug Schlafzeit hatte. Folge ist eine geringere Leistungsfähigkeit oder Sekundenschlaf am Steuer.
Langfristig kann es sogar zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen, den Sie nachts womöglich nicht einmal mitbekommen. Vier Prozent der deutschen Männer leiden unter solchen Atemstörungen, bei den Frauen sind es immerhin zwei Prozent.

Vor allem bei Menschen, die nachts unter Schnarchen leiden, sind Atemaussetzer zu hören. Durch einen lauten Schnarcher wird wieder eingeatmet, nachdem der Atem kurzzeitig aussetzte. Dies wird meistens vom Partner registriert. Viel gefährlicher ist es bei Menschen, die alleine schlafen und diese Atemaussetzer nicht mitbekommen.

Vielseitige Therapiemöglichkeiten

Hilfe gibt es zum Beispiel bei einem Facharzt,  der das Schlafverhalten in einem Schlaflabor untersucht. Mögliche Maßnahmen wären eine Operation, eine Straffung des Gaumens oder ein Abnehmprogramm. Bei einer Therapie wird eine CPAP-Maske(Continuous Positive Airway Pressure) genutzt, die in etwa 125 bis 300 Euro kostet. Die Kosten werden teilweise von der Krankenkasse übernommen. Allerdings sind die Geräte nicht gerade leise. Es besteht eine Lautstärke von 30dB. Für den Partner ist dies sehr unangenehm und die Geräusche können dessen Schlaf stören. Bevor allerdings gesundheitliche Schäden eintreten, sollten Sie diese Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen.