Sonntag, 14. Januar 2024

Die Rolle der Selbstfürsorge bei Lipödem: Tipps für Körper und Geist

Lipödem, eine chronische Erkrankung, die hauptsächlich Frauen betrifft, stellt sowohl physische als auch psychische Herausforderungen dar. Die Bedeutung der Selbstfürsorge in diesem Zusammenhang kann nicht genug betont werden. Dieser Artikel beleuchtet, wie man durch gezielte Selbstfürsorge sowohl den Körper als auch den Geist stärken kann.

Verständnis von Lipödem und seinen Auswirkungen auf Körper und Geist

Lipödem ist mehr als nur eine physische Erkrankung; es beeinflusst auch die emotionale Gesundheit. Viele Betroffene erleben neben den körperlichen Symptomen wie Schmerzen und Schwellungen auch psychische Belastungen, darunter Selbstzweifel und soziale Isolation. Daher ist es entscheidend, Selbstfürsorge-Praktiken zu entwickeln, die sowohl den Körper als auch den Geist unterstützen.

Bedeutung der Selbstfürsorge bei der Bewältigung von Lipödem

Selbstfürsorge ist ein wesentlicher Bestandteil im Umgang mit Lipödem. Sie kann helfen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität insgesamt zu verbessern. Dazu gehören Maßnahmen wie die richtige Hautpflege und der Einsatz von Kompressionskleidung.

Tipps für die körperliche Selbstfürsorge

Bei der körperlichen Selbstfürsorge geht es darum, den Körper zu unterstützen und Beschwerden zu lindern. Hier sind einige Tipps:
  • Regelmäßige Bewegung:
    Sanfte Übungen wie Schwimmen oder Yoga können helfen, die Lymphzirkulation zu fördern.
  • Lymphdrainage:
    Professionelle Lymphdrainage kann Schwellungen reduzieren und das Wohlbefinden steigern.
  • Gesunde Ernährung:
    Eine ausgewogene Ernährung unterstützt den Körper und kann zur Gewichtskontrolle beitragen.

Tipps für die mentale Selbstfürsorge

Die psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie die körperliche. Hier einige Strategien:
  • Aufbau von Selbstvertrauen:
    Sich auf Stärken und Erfolge konzentrieren, statt auf Einschränkungen.
  • Suche nach Unterstützung:
    Der Austausch mit anderen Betroffenen kann sehr hilfreich sein. In Hamburg beispielsweise gibt es spezialisierte Kliniken und Gruppen, die sich mit Lipödem befassen, wie eine Lipödem-Klinik in Hamburg.

Persönliche Erfolgsgeschichten

Inspirierende Geschichten von Menschen, die Selbstfürsorge und Selbststärkung bei Lipödem erfolgreich praktiziert haben, können motivieren und Hoffnung geben. Diese Geschichten zeigen, wie wichtig es ist, sowohl den Körper als auch den Geist zu pflegen.

Zusätzliche Ressourcen

Es gibt zahlreiche Podcasts, Websites und Supportgruppen, die sich auf Selbstfürsorge und das Management von Lipödem konzentrieren. Diese können zusätzliche Informationen und Unterstützung bieten.

Erweiterte Strategien für die körperliche Selbstfürsorge bei Lipödem

Die körperliche Selbstfürsorge bei Lipödem geht über die grundlegenden Maßnahmen hinaus. Hier sind einige erweiterte Tipps:
  • Individuell angepasste Kompressionskleidung:
    Neben der Standardkompression kann maßgeschneiderte Kleidung einen großen Unterschied machen. Sie passt sich den individuellen Bedürfnissen an und kann den Tragekomfort sowie die Wirksamkeit erhöhen.
  • Wassertherapie:
    Wasserbasierte Therapien wie Aquafitness können die Beweglichkeit verbessern, ohne die Gelenke zu belasten. Das Wasser bietet natürlichen Widerstand und fördert die Lymphdrainage.
  • Ergänzende Therapien:
    Akupunktur und Massage können helfen, Schmerzen zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Es ist wichtig, Therapeuten zu wählen, die Erfahrung mit Lipödem haben.

Vertiefung der mentalen Selbstfürsorge-Praktiken

Mentale Selbstfürsorge ist ein kontinuierlicher Prozess. Hier sind einige vertiefende Ansätze:
  • Meditation und Achtsamkeit: Regelmäßige Meditation kann helfen, Stress abzubauen und eine positive Einstellung zu fördern. Achtsamkeitsübungen können dabei helfen, den Moment zu leben und negative Gedankenmuster zu durchbrechen.
  • Professionelle psychologische Unterstützung: Manchmal kann es hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Psychologen, die sich auf chronische Erkrankungen spezialisiert haben, können individuelle Strategien zur Bewältigung von Lipödem bieten.
  • Kreative Therapien: Kunst-, Musik- oder Schreibtherapie können als Ausdrucksmittel dienen, um mit den emotionalen Aspekten von Lipödem umzugehen.

Die Bedeutung von Gemeinschaft und Vernetzung

Der Austausch mit anderen Betroffenen kann eine enorme Unterstützung bieten. Online-Foren, lokale Selbsthilfegruppen oder Veranstaltungen speziell für Lipödem-Patienten bieten Gelegenheiten, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu ermutigen. In Hamburg und anderen Städten finden regelmäßig Treffen und Workshops statt, die speziell auf die Bedürfnisse von Lipödem-Patienten zugeschnitten sind.

Bewältigung

Die Bewältigung von Lipödem erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl körperliche als auch mentale Aspekte berücksichtigt. Durch die Kombination von Selbstfürsorge-Praktiken, professioneller Unterstützung und dem Aufbau einer unterstützenden Gemeinschaft können Betroffene ein erfüllteres und gesünderes Leben führen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass jeder Schritt, egal wie klein, in Richtung Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz ein positiver Schritt ist.

Freitag, 12. Januar 2024

Erkältungszeit: diese Immunbooster sind ein Muss in der kalten Jahreszeit

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt die Erkältungszeit. In dieser Phase ist es besonders wichtig, das Immunsystem zu unterstützen, um gesund durch den Winter zu kommen. Eine ausgewogene Ernährung, reich an bestimmten Nährstoffen, kann dabei eine wertvolle Rolle spielen. Es gibt eine Reihe von natürlichen Unterstützern, die traditionell in der kalten Jahreszeit genutzt werden, um das Wohlbefinden zu fördern und das Immunsystem zu stärken. Diese reichen von Vitaminen und Mineralstoffen bis hin zu pflanzlichen Extrakten. Während keine Nahrungsergänzungsmittel eine Garantie gegen Erkältungen bieten können, können einige von ihnen dazu beitragen, die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu unterstützen. 

Unterstützung für das Immunsystem: Nützliche Tipps 

Die Unterstützung des Immunsystems ist ein wesentlicher Aspekt für das Erhalten der Gesundheit, besonders in Zeiten, in denen unser Körper zusätzlichen Belastungen ausgesetzt ist. Hier sind einige nützliche Tipps, wie Sie Ihr Immunsystem auf natürliche Weise stärken können:
  • Ausgewogene Ernährung:
    • Essen Sie viel Obst und Gemüse, um eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien zu gewährleisten.
    • Integrieren Sie Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren, wie Fisch oder Nüsse, die entzündungshemmende Eigenschaften haben.
  • Regelmäßige Bewegung:
    • Leichte bis moderate körperliche Aktivität kann das Immunsystem stärken.
    • Vermeiden Sie übermäßiges Training, da dies das Gegenteil bewirken kann.
  • Ausreichend Schlaf:
    • Ziel sollte es sein, jede Nacht 7-8 Stunden qualitativ hochwertigen Schlaf zu bekommen.
    • Guter Schlaf unterstützt die Regeneration des Immunsystems.
  • Stressmanagement:
    Chronischer Stress kann das Immunsystem schwächen. Praktiken wie Meditation, Yoga oder einfache Atemübungen können helfen, Stress zu reduzieren.
  • Hydratation:
    Trinken Sie ausreichend Wasser, um die natürlichen Abwehrfunktionen des Körpers zu unterstützen.
  • Vermeidung von schädlichen Gewohnheiten:
    • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum können das Immunsystem beeinträchtigen.
    • Versuchen Sie, diese Gewohnheiten zu reduzieren oder ganz aufzugeben
  • Nahrungsergänzungsmittel:
    Einige Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin C, Vitamin D und Zink können unterstützend wirken, sollten jedoch in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Tipps zur allgemeinen Unterstützung des Immunsystems dienen und nicht als spezifische Behandlung für medizinische Zustände zu verstehen sind.

Bewährte Hausmittel in der Erkältungszeit

In der Erkältungszeit greifen viele Menschen auf bewährte Hausmittel zurück, um die Symptome zu lindern und das Wohlbefinden zu fördern. Diese natürlichen Helfer können eine wertvolle Ergänzung zu einem gesunden Lebensstil sein. Eines der bekanntesten Hausmittel ist Manuka-Honey. Bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften, kann Manuka-Honey dabei helfen, Halsschmerzen zu lindern und das Immunsystem zu unterstützen. Er kann pur genossen oder in Tee gelöst werden, um eine beruhigende Wirkung zu erzielen. Weitere bewährte Hausmittel sind:
  • Tees:
    Kräutertees wie Kamille, Ingwer oder Pfefferminz sind beliebt zur Linderung von Erkältungssymptomen.
  • Hühnersuppe:
    Ein Klassiker, der nicht nur wärmt, sondern auch helfen kann, die Nasennebenhöhlen zu befreien.
  • Warme Bäder:
    Sie können entspannend wirken und helfen, die Atemwege zu öffnen.
  • Feuchte Luft:
    Ein Luftbefeuchter oder das Inhalieren von Dampf kann bei trockenen Atemwegen Linderung verschaffen.

Es ist wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu achten. Zudem sollten Ruhe und Schlaf nicht vernachlässigt werden, da sie wesentlich zur Erholung beitragen.

Obwohl diese Hausmittel helfen können, Symptome zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern, ersetzen sie nicht den Besuch bei einem Arzt, insbesondere bei anhaltenden oder schweren Symptomen.

Welche Nährstoffe sind bei kaltem Wetter besonders wichtig?

Bei kaltem Wetter ändern sich oft die Bedürfnisse unseres Körpers, und bestimmte Nährstoffe werden besonders wichtig, um die Gesundheit und das Wohlbefinden zu unterstützen.
  • Vitamin C:
    Bekannt für seine Rolle bei der Unterstützung des Immunsystems, ist Vitamin C in Zitrusfrüchten, Paprika und dunkelgrünem Blattgemüse zu finden.
  • Vitamin D:
    Da Sonnenlicht in den Wintermonaten oft knapp ist, wird Vitamin D, das für Knochengesundheit und Immunfunktion wichtig ist, zu einem kritischen Nährstoff. Es kann durch Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel wie fetten Fisch und Eigelb aufgenommen werden.
  • Eisen:
    Eisen, das in rotem Fleisch, Hülsenfrüchten und angereichertem Getreide vorkommt, ist wichtig für die Energieproduktion und das Immunsystem.
  • Omega-3-Fettsäuren:
    Diese entzündungshemmenden Fette, gefunden in Fisch, Walnüssen und Leinsamen, sind wichtig für die Gehirngesundheit und können auch die Stimmung in den dunkleren Monaten verbessern.
Neben diesen Nährstoffen ist es wichtig, ausreichend Wasser zu trinken, um die Hydratation zu gewährleisten, die oft in der kalten Jahreszeit vernachlässigt wird. Eine ausgewogene Ernährung, gepaart mit regelmäßiger Bewegung und ausreichendem Schlaf, bildet die Grundlage für eine starke Gesundheit im Winter.

Freitag, 14. April 2023

Die Wirkung von Vitamin D auf die psychische Gesundheit und Depressionen

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Kalzium und Phosphat im Körper spielt. Es wird hauptsächlich durch die Sonneneinstrahlung auf die Haut synthetisiert, kann aber auch durch Nahrungsergänzungsmittel und bestimmte Nahrungsmittel aufgenommen werden. Die meisten Menschen wissen, dass Vitamin D wichtig für die Knochengesundheit ist, aber es gibt auch Hinweise darauf, dass es einen Einfluss auf die psychische Gesundheit haben kann, insbesondere bei Depressionen. 

Zusammenhang zwischen Vitamin D und Depressionen 

Depressionen sind eine häufige psychische Erkrankung, die mit Stimmungsschwankungen, Interessenverlust und Energiemangel einhergeht. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die zur Entstehung von Depressionen beitragen können, wie z. B. genetische Veranlagung, Umweltfaktoren und neurochemische Veränderungen. In den letzten Jahren hat sich auch gezeigt, dass Vitamin D ein möglicher Faktor bei der Entstehung und Behandlung von Depressionen sein kann. 
Studien haben gezeigt, dass Menschen mit Depressionen im Allgemeinen niedrigere Vitamin D-Spiegel haben als Menschen ohne Depressionen. Eine Meta-Analyse von 14 Studien ergab, dass Personen mit niedrigem Vitamin D-Spiegel ein höheres Risiko für Depressionen hatten als Personen mit ausreichendem Vitamin D-Spiegel. Es wurde auch gezeigt, dass die Supplementierung von Vitamin D bei Menschen mit Depressionen zu einer Verbesserung der Stimmungssymptome führen kann. 

Wie Vitamin D auf die Stimmung wirkt 

Es ist nicht vollständig geklärt, wie Vitamin D auf die Stimmung wirkt. Es gibt jedoch mehrere Hypothesen, die den Zusammenhang erklären könnten. Eine Möglichkeit besteht darin, dass Vitamin D die Expression von Genen reguliert, die für die Synthese von Neurotransmittern und Nervenwachstumfaktoren im Gehirn wichtig sind. Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Stimmung und des Verhaltens. Es wird angenommen, dass niedrige Vitamin D-Spiegel die Expression von Genen beeinträchtigen können, die für die Synthese von Neurotransmittern und Nervenwachstumfaktoren notwendig sind, was letztendlich zu Depressionen führen kann. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass Vitamin D auf Entzündungen im Körper wirkt. Depressionen wurden mit Entzündungen im Zusammenhang gebracht, und es wurde gezeigt, dass Vitamin D Entzündungen hemmen kann. Wenn Entzündungen durch Vitamin D reduziert werden können, könnte dies dazu beitragen, die Symptome von Depressionen zu lindern. 

Wie viel Vitamin D benötigt wird

Es gibt keine universelle Empfehlung für die Menge an Vitamin D, die benötigt wird, um die psychische Gesundheit zu fördern. Die empfohlene Tagesdosis von Vitamin D variiert je nach Alter, Geschlecht und anderen Faktoren. Die National Institutes of Health (NIH) empfe len beispielsweise eine tägliche Einnahme von 600 bis 800 IE Vitamin D für Erwachsene. Allerdings können individuelle Bedürfnisse variieren, und es ist wichtig, dass jeder Mensch seinen eigenen Vitamin D-Spiegel kennt. 
Es gibt eine Möglichkeit, den Vitamin D-Spiegel zu messen, indem man einen Bluttest durchführt. Dies kann von einem Arzt oder einer medizinischen Einrichtung durchgeführt werden. Es gibt auch online verfügbare Vitamin D-Rechner, die anhand von Angaben wie Alter, Gewicht, Hauttyp und Sonnenexposition die empfohlene Tagesdosis berechnen können. 

Quellen von Vitamin D

Die Hauptquelle von Vitamin D ist die Sonneneinstrahlung auf die Haut. Im Winter oder in Ländern mit geringerer Sonnenexposition kann es jedoch schwierig sein, genügend Vitamin D aus der Sonne zu gewinnen. Daher kann es notwendig sein, Vitamin D durch Nahrungsergänzungsmittel oder Nahrungsmittelquellen aufzunehmen. Lebensmittel wie fetter Fisch, Eier und Milchprodukte können alle dazu beitragen, den Vitamin D-Spiegel zu erhöhen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Menge an Vitamin D in diesen Lebensmitteln begrenzt ist. Nahrungsergänzungsmittel können daher eine gute Möglichkeit sein, um sicherzustellen, dass der Körper genügend Vitamin D erhält.

Vorsichtsmaßnahmen

Obwohl Vitamin D als sicher gilt, sollten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Eine zu hohe Einnahme von Vitamin D kann zu einer Überdosierung führen, die Übelkeit, Erbrechen und andere Symptome verursachen kann. Es ist daher wichtig, sich an die empfohlene Dosis zu halten und bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vorsichtig zu sein. Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder bestimmten Krebsarten sollten auch vorsichtig sein, wenn sie Vitamin D einnehmen. Es ist wichtig, sich mit einem Arzt zu beraten, um sicherzustellen, dass die Einnahme von Vitamin D sicher ist.

Montag, 14. November 2022

Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, bei der es mit der Zeit zu einer spürbaren Abnutzung des Gelenkknorpels kommt. Diese kann in allen Gelenken auftreten, am häufigsten jedoch im Knie, in der Hüfte oder im Sprunggelenk. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen und -steifigkeit.

Schmerzen treten vor allem bei Bewegung auf und können nachts schlimmer werden. Die Steifigkeit ist am Morgen spürbar und bessert sich im Laufe des Tages. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kann es zusätzlich zu einer Verformung des betroffenen Gelenks kommen.

Diagnose von Arthrose

Die Diagnose basiert auf den körperlichen Symptomen und Anzeichen sowie auf den Ergebnissen von Röntgenaufnahmen. Röntgenbilder ist die beste Methode, um Arthrose zu diagnostizieren. Sie zeigen typische Veränderungen an den Gelenken, wie zum Beispiel Knochenanbauten oder Knorpelschäden.

Behandlungsmöglichkeiten der Arthrose

Mittlerweile gibt es eine Reihe guter Therapiemöglichkeiten. Die Behandlung dieser Krankheit kann medikamentös, durch Physiotherapie oder auch operativ erfolgen. Eine weitere gute Alternative ist die ACP Therapie. Bei alle dem ist es aber wichtig, die Ursachen der Erkrankung zu behandeln und den betroffenen Gelenken Ruhe zu gönnen.

Arzneimittel: Bei leichten bis mittelschweren Formen der Arthrose können Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente Linderung verschaffen. Diese werden entweder in Tablettenform eingenommen oder als Spritze verabreicht.

Physiotherapie: Die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke kann zudem durch Physiotherapie verbessert werden. Auch Kräftigungsübungen können helfen, den Gelenken den nötigen Halt zurückzugeben.

Operation: In schweren Fällen kann auch eine Operation notwendig werden. Dabei wird das betroffene Gelenk entfernt und durch ein künstliches ersetzt.

ACP Therapie: Die ACP Therapie ist neu und ebenfalls recht vielversprechend. Erste Studien deuten darauf hin, dass sie bei der Behandlung von Arthrose durchaus effektiv sein kann. In einer Untersuchung wurde beispielsweise gezeigt, dass Patienten nach drei Behandlungszyklen eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden erfahren haben. Die meisten berichten außerdem, dass diese Therapie keine Nebenwirkungen hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arthrose eine ernsthafte Erkrankung ist, die mit den richtigen Maßnahmen allerdings erfolgreich behandelt werden kann. Vorbeugen ist in diesem Fall jedoch definitiv besser als heilen. Daher sollte man auf seine Gelenke achten und bei ersten Anzeichen einer Arthrose unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Dienstag, 30. August 2022

Bessere Atmung – mehr Wohlbefinden

Obwohl wir täglich rund 20.000 Atemzügen pro Tag nehmen, achten wir selten bewusst auf unsere Atmung. Was wir dabei oft nicht bemerken, ist, dass wir in den meisten Fällen falsch atmen. Vor allem bei Stress und hohen Belastungen neigen wir zu sehr kurzen und flachen Atemzügen. Fatal dabei ist, dass wir unseren Körper nicht die Menge an Sauerstoff geben, die er benötigt. Die Folgen sind Kopfschmerzen, Energielosigkeit und Müdigkeit. Die gute Nachricht ist, dass man das richtige Atmen lernen kann. Wer seine Atmung aktiv verbessert, versorgt seinen Körper nicht nur mit ausreichend Sauerstoff, sondern kann Stress abbauen und seine Leistungsfähigkeit erhöhen.

4 Tipps für eine gesunde Atmung

Eine oberflächliche Atmung verhindert, dass der Körper die Menge an Sauerstoff bekommt, die er am Tag braucht. Und das ist nicht gerade wenig. Rund 2.500 Liter sind es im Schnitt pro Tag. Je nach Aktivität sogar mehr. Die ideale Atmung nutzt das gesamte Lungenvolumen. Zusehends zu beobachten ist, dass die meisten Menschen eine flache Atmung nicht nur in stressigen Situationen zeigen, sondern sich auch im Alltag antrainieren. Nachfolgenden Tipps können helfen, wieder das „richtige“ Atmen zu lernen.

Vollatmung

Die „richtige“ Atmung ist jene, die den gesamten Brust- und Bauchbereich beansprucht und das gesamte Lungenvolumen nutzt. Jeder kennt ihn und hat ihn sicher schon öfter gemacht: den tiefen Atemzug. Genau dieser ist es, der den meisten Sauerstoff in den Körper transportiert. Die Atemtechnik nutzen wir allerdings relativ selten, doch diese kann bewusst im Alltag für eine gewisse Zeit geübt werden, um grundsätzlich die Atmung zu verbessern.

Atemtechniken üben

Regelmäßig durchgeführtes Atemtraining hilft uns, unsere Atemzüge zu verbessern und dadurch sogar ein Stück mehr in unsere innere Balance zu kommen. Schon seit Jahrhunderten wird der Atem als eine der effektivsten Entspannungsmethoden genutzt. Beschrieben wird die ideale Atmung in alten Schriften als rhythmisch, gleichmäßig, mühelos und aus dem Bauch heraus.

Bei Atemwegsproblemen inhalieren

Bei Luft- und Atemwegserkrankungen fällt das richtige Atmen besonders schwer. Erkältungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen sowie Asthma oder COPD belasten stark die Lungen und rauben uns im wahrsten Sinne die Luft. Abhilfe können in dem Fall Medisana Inhalatoren bringen. Die praktischen Geräte für zu Hause sorgen dafür, dass über die Inhalation bestimmte Aerosole eingeatmet werden, die die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers unterstützen. Sekrete lockern sich und der Abhustungsvorgang fällt leichter. In Kombination mit pflanzlichen und ätherischen Ölen kann die Inhalation zudem Linderung verschaffen.

Im Alltag das Atmen erleichtern

Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich die Atmung im Alltag unterstützen. Dazu gehört unter anderem eine aufrechte Körperhaltung, lockere Kleidung, Bewegung an der frischen Luft und Sport. Wer kann, sollte sich zudem mehrmals am Tag Zeit nehmen und ein paar Minuten bewusst tief einatmen und ausatmen. Die einfache Übung steigert sofort das Wohlbefinden und trainiert das richtige Atmen.

Dienstag, 14. Juni 2022

Akupunktur mit kleinen Nadeln zur Besserung

Die Akupunktur ist eine gängige Heilmethode. Bereits seit vielen Jahrhundert ist diese Anwendung bekannt. Entwickelt wurde sie bereits vor ca. 3000 Jahren in China. Seit dieser Zeit entwickelt sich die Behandlung mit den kleinen Nadeln immer weiter. 

Ob die Akupunktur für das Pferd oder für den Menschen. Die Techniken und damit auch die Wirkung sind identisch. Jedes Lebewesen kann von den kleinen und gezielten Nadelstichen profitieren. 
Es handelt sich hierbei um eine Alternative oder auch Ergänzung zur Schulmedizin und kann die unterschiedlichsten Symptome und Beschwerden mildern oder gar verschwinden lassen. In manchen Fällen ist die Akupunktur der letzte Versuch einer erfolgreichen Behandlung. 

Die Wirkung von Akupunktur 

Die Chinesen glauben, dass im menschlichen Körper eine gewisse Lebensenergie fließt. Diese bezeichnen sie als Qi. Unterschiedliche Leitbahnen sollen dafür sorgen, dass das Qi überall hingelangt. 
Zudem gibt es ca. 400 Punkte, an denen diese Energie sehr nah unter der Haut zu erreichen ist. Genau diese Punkte werden als Akupunkturpunkte genutzt. Ist die Harmonie des Flusses gestört, wird diese durch die Akupunktur wiederhergestellt. 

Außerdem unterscheiden Chinesen nicht in einzelnen Funktionen der Organe. Sie sehen das alles als kleine Kreise, die zusammenhängen. So kann zum Beispiel die Leber eine Ursache für Schmerzen im Rücken sein. 

Die gesamte Anschauung des Körpers ist also ganzheitlich. Genau auf diese These baut die Lehre der Akupunktur auf. Blockaden sollen an bestimmten Stellen gelöst werden und lassen dadurch auch andere Leiden verschwinden. 

Bei der Behandlung selber liegen die betroffenen Patienten. Mit kleinen, speziell geschliffenen Nadeln werden nun einzelne Punkt am Körper gestochen. Die Nadel verbleibt für einen gewissen Zeitraum in der Einstichstelle. 

Der Einstich selber ist leicht spürbar. Schmerzen haben die Menschen, die sich einer Akupunktur unterziehen, jedoch nicht. In einigen Fällen kann die Einstichstelle sich ein wenig wärmer anfühlen. Das ist jedoch in keinem Fall unangenehm. 

Häufig suchen Menschen mit Migräne, Rückenschmerzen oder auch Arthrose die Linderung in der Akupunktur. Auch während der Geburt kommen die Nadeln als Alternative zu klassischen Schmerzmitteln zum Einsatz. 

Als Alternative für die kleinen Nadeln können die Akupunkturpunkte auch mit anderen Mitteln stimuliert werden. Die Akupressur ist nur eine davon. Gerade bei Patienten, die Angst vor Nadeln haben, ist das eine perfekte Lösung.

Montag, 13. Juni 2022

Die besten Tipps für gesunde Augen

Mit dem steigenden Alter lassen unterschiedliche Funktionen nach. Wir können uns schlechter bewegen, das Hörvermögen nimmt rapide ab und auch die Augen erfassen die Umgebung nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren. 

Mit einer entsprechenden Ernährung und einer gesunden Lebensweise kann man das Älterwerden nicht verhindern, jedoch das Nachlassen der Funktionen deutlich minimieren. Unterschiedliche Untersuchungen im Laufe des Lebens gehören ebenfalls dazu. 

Je früher eine Beeinträchtigung erkannt wird, desto besser kann man dagegen steuern. Das beginnt bereits bei einem Sehtest für Führerscheine oder auch bei der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung. Dennoch gibt es auch Dinge, die man ohne Untersuchung für eine bessere Gesundheit unternehmen kann. 

So bleiben die Augen länger fit

Der Schutz der Augen ist wichtig, damit diese nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Gerade bei Arbeiten am Computer ist daher eine richtige Beleuchtung sehr wichtig. Auf diese Weise werden die Augen entlastet und nicht überstrapaziert. 

Ebenso ist der Blick am Monitor vorbei sehr wichtig. Hier sollten regelmäßige Pausen eingelegt werden. Schaut man dabei in die Ferne und fokussiert sich nicht auf einen nahen Punkt, dann bedeutet das ebenfalls eine Entspannung für die Augen. 

Im Sommer, wenn die Tage länger sind und die Sonne den gesamten Tag über scheint, dann ist die Sonnenbrille die richtige Wahl. Hierbei sollte man jedoch darauf achten, dass diese auch mit einem entsprechenden UV-Filter ausgestattet sind. 

Regelmäßige und bewusste Pausen im Alltag sind nicht nur für die allgemeine Gesundheit, sondern auch für die Augen sehr wichtig. Nur wenn der Körper seine Ruhephasen bekommt, kann er nachher wieder gut funktionieren und wird nicht überbeansprucht. 

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist ebenfalls sehr wichtig. Sind hier Defizite vorhanden, dann versucht der Körper diese auszugleichen. Er steckt also mehr Energie an diesen Punkt. Die Folge sind dann fehlende Funktionen und Kräfte an anderer Stelle. 

Es ist also wichtig, den Körper in einer gewissen Balance zu halten. Eine gute Mischung aus Bewegung und Ruhe spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Ernährung und der allgemeine Lebensstil. Alkohol und Nikotin spielen ebenfalls mit ein, wenn es um die Gesundheit der Augen geht. Daher sollte man auf diese Gifte auf jeden Fall verzichten.